Das Internat
auf einen Blick

Historie: "Staatliche Heimschule"

Unser Internat besteht seit 1968. Damals wurde es als Schülerheim konzipiert, um Jungen aus ländlichen Gebieten zu ermöglichen, eine höhere Schule zu besuchen und das Abitur zu erlangen. Bis zu 120 Schüler, aufgeteilt in sog. Kameradschaften, konnten in den einzelnen Gebäudeteilen untergebracht werden. Damals war es üblich, dass nur an wenigen Wochenenden im Jahr nach Hause gefahren wurde. Es entstanden so enge soziale Kontakte der Jungen untereinander. Nicht selten hielten die Freundschaften weit über die Schulzeit hinaus.

In den 1990er Jahren, in denen sich Vieles in der Gesellschaft änderte, kam es auch zu einem Rückgang der Schülerzahlen im Internat. Die leer gewordenen Gebäudeteile wurden von der nahe gelegenen Justizakademie übernommen. Die ehemaligen Wohnungen der Angestellten des Internats wurden zu den Zimmern der Internatsschüler umgestaltet. Seit 2003 / 04 besteht das Internat in seiner heutigen Form.

Die bis zu 37 Jungen werden von einem Erzieherteam betreut, das hauptsächlich aus Lehrern besteht, die am Gymnasium unterrichten. Durch die beschränkte Anzahl der Plätze, entsteht eine familiäre Erziehungssituation, in der flexibel auf die jeweiligen Herausforderungen regiert werden kann. Schulischer Erfolg, sinnvolle Freizeitgestaltung und ein guter Kontakt zum Elternhaus stellen die Grundpfeiler unserer Arbeit dar.

Internat und Gymnasium

Heute sind Gymnasium und Schülerheim zu einer erzieherischen und organisatorischen Einheit verbunden. Natürlich kann ein Internat nicht sämtliche erzieherischen Aufgaben leisten. Dennoch bietet es eine sehr gute Möglichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit Ihres Kindes zu fördern. Unsere studierten Pädagogen nehmen sich persönlich allen Anliegen der Jungen an und gewährleisten eine gute Betreuung. Momentan besuchen rund 700 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium. Sie werden von ca. 70 Lehrkräften unterrichtet. Von diesen Schülern sind bis zu 37 im Internat untergebracht, dabei handelt es sich ausschließlich um Jungen zwischen der 5. und 12. Klasse.

Dr. Frank Keller

StD Dr. Frank Keller

Internatsleiter

Internatsteam

Schulleiterin: Annett Becker

Schulpsychologin: Andrea Grünwald

Erzieherin: Kerstin Baumgärtel

10 Lehrkräfte des Gymnasiums

 

das Montagsteam: Herr Keckl, Frau Baumgärtel, Herr Çap
das Mittwochsteam: Herr Lindner und Frau Grünwald; nicht am Bild: Frau Wiemann
das Dienstagsteam: Herr Voit, Frau Baumgärtel, Herr Huber
das Donnerstagsteam: Herr Lindner und Frau Baumgärtel; nicht am Bild: Herr Nikol

Kosten

Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 420,- Euro. Da wir ein staatlich gefördertes Internat sind, fallen für die Eltern
nur die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung ihres Sohnes an. Es gibt keine weiteren Nebenkosten.

Alumni-Meinung

„Traut euch, was anderes zu sehen und macht es!“ An meinen Aufenthalt im Internat habe ich viele glückliche Erinnerungen. Die Schulzeit war zwar manchmal hart und die Studierzeiten anstrengend. Oft habe ich einen Anschub gebraucht. Aber das Ergebnis hat sich gelohnt. Und dafür bin ich dankbar. Ich bin heute viel unterwegs und muss mich oft auf neue Situationen einstellen. Auch dabei hat mir das Internat geholfen.
Jacques
28, Verkehrspilot
„Vokabeln schreiben war ätzend, aber hilfreich!“ Das Internat war für mich wie eine Familie. Ich hab viele Freunde gefunden und wir hatten eine tolle Gemeinschaft über die Jahre hinweg. Gab es auch kleinere Auseinandersetzungen, hat man sich doch schnell wieder vertragen. Die Erzieher hatten immer ein offenes Ohr und ich kann mich an tiefgründige und ehrliche Gespräche mit ihnen erinnern. Mir hat es auch geholfen, dass ich mich immer wieder auf verschiedene Persönlichkeiten, denen ich begegnete, einstellen musste. Dadurch dass mir Aufgaben übertragen wurden, habe ich auch gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Insgesamt kann ich sagen: Ohne Internat kein Abitur!
Marvin
18 Jahre, Abiturient
Im Heim war es schöner als zu Hause. In Pegnitz konnte ich in Ruhe meine Persönlichkeit entwickeln. Außerdem habe ich in Pegnitz meine Frau kennengelernt.
Martin Daut
CEO quirion AG